Mineralogik
Entstehung & Geschichte
Heliodor wurde 1910 in Namibia (damals Deutsch-Südwestafrika) entdeckt und von Max Streicher nach Helios benannt. Die ukrainischen Vorkommen in Wolhynien sind seit dem 19. Jahrhund…
Heliodor wurde 1910 in Namibia (damals Deutsch-Südwestafrika) entdeckt und von Max Streicher nach Helios benannt. Die ukrainischen Vorkommen in Wolhynien sind seit dem 19. Jahrhundert bekannt und liefern Kristalle von außergewöhnlicher Größe und Reinheit. Der berühmteste Heliodor: ein 2.054-ct-Kristall aus dem Ural, heute im Smithsonian Institution.
Wie entsteht Heliodor?
Wie alle Beryll-Varietäten entsteht Heliodor in granitischen Pegmatiten. Dreiwertige Eisenionen (Fe³⁺) ersetzen Aluminium im Beryll-Gitter und erzeugen die goldgelbe Farbe. Bei Bestrahlung können blau-grüne Aquamarin-Farben entstehen — umgekehrt kann Aquamarin durch Erhitzen zu Heliodor werden.
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